Collage Markus Weidner; Speaker, Ironman, wandern

Über mich

Die Haltung zu Führung und Service

Führungsqualität beginnt bei jedem selbst. Erst wenn wir uns selbst führen können, sollten wir andere führen dürfen. Nur wer Klarheit über seine Motive, Ziele, Stärken und auch Schwächen hat, nur wer bereit ist, sich ständig weiter zu entwickeln, kann authentisch und Vorbild sein.

Dazu gehört auch das Bewusstsein, dass jede Führungskraft, jeder Mitarbeiter mit seinem Arbeitsvertrag seine Leistungskraft zur Verfügung stellt. Das heißt für mich auch Sorge zu tragen, dass jeder durch einen ausgewogenen Lebensstil und Balance seine Gesundheit für sich, seine Familie und seinen Arbeitgeber pflegt.

Wer führt muss nicht alles selbst können und schon gar nicht machen. Es braucht vielmehr den Blick für die Zukunft, für die Vision und das Machbare. Es braucht die Bereitschaft den Mitarbeitern die eigene Zeit für deren Entwicklung zu schenken. Und wenn Qualität bedeutet, die Anforderungen und Erwartungen von Kunden zu erfüllen oder gar zu übertreffen, dann heißt das für Führungsqualität:  Die Anforderungen und Erwartungen der Mitarbeiter zu erfüllen und im Idealfall immer wieder zu übertreffen.

Damit wird Führung zur Dienstleistung am eigenen Team und die will für Babyboomer anders interpretiert sein, als für Berufseinsteiger und junge Fach- und Führungskräfte der Generation X, Y und Z. Wer führt, der braucht auch die Bereitschaft von den „Jungen“ zu lernen, um Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Wenn es uns als Führungskraft gelingt ein werteorientiertes, lebens- und arbeitswertes Umfeld zu schaffen, wird es sich auf Produkte, Dienstleistung und Kundenzufriedenheit auswirken. Und ich spreche nicht davon, dass ein Büro einem Freizeitpark gleichen muss, damit sich Menschen wohl fühlen und gute Arbeit leisten.

Meine Gedanken zu Führungsqualität und Service sind über viele Jahre gewachsen. Sie spiegeln sich in meinen Büchern: „Gut ist nicht genug – warum Service klare Regeln braucht“ und „Anerkennung und Wertschätzung – Futter für die Seele, Treibstoff für Erfolg“. Mein Blog greift immer wieder aktuelle Themen, Beobachtungen und Zusammenhänge zu Führungsqualität und Service auf.

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Der berufliche Weg

Nach der Ausbildung und meinen Auslandsjahren hatte ich es mit 28 Jahren, als Verkaufs- und Veranstaltungsleiter in wenigen Jahren schon zu etwas gebracht. Ein toller Firmenwagen, ein großes  Büro, Sekretärin, Diktiergerät und ich bildete mir ein, dass der ganze „PC-Kram“ an mir vorbeigehen würde, denn das Schreibprogramm PC-Text 4 und Büroarbeit waren nun wirklich nicht meine Leidenschaft.

„Machen lassen“ war die Devise! Verkaufen, organisieren, reden, überzeugen, Menschen begeistern, das war die große Freude. Die Annahme, dass ich den „PC-Kram“ nicht brauche, hatte sich allerdings als grandiose Fehleinschätzung herausgestellt. Heute weiß ich, dass die Digitalisierung schon damals begonnen hat.

Es war großartig, wie wir Veranstaltungen, Konferenzen, Festbankette und Galaveranstaltungen für unsere Kunden und Gäste bis zur Perfektion führten. Egal ob Vorbereitung, Abläufe, Service, Dramaturgie – der Blick auf jedes Detail war wichtig, um Service-Erlebnisse für unsere Gäste zu schaffen. Jeder im Team konnte seinen Teil beitragen und nichts machte zufriedener, als ein gutes Arbeitsergebnis.

Die nächsten Karriereschritte folgten, doch sie liefen nicht immer geradeaus. In schnellen Schritten hatte ich Führungsverantwortung für viele Menschen und es gab so manche Wand, gegen die ich gelaufen bin. Konflikte, Fehlentscheidungen, Überforderung, Missachtung von körperlichen Mangelanzeigen, wenig Bewegung und gesundheitlicher Raubbau hatten an meinem Körper und der Seele gezehrt. Und dass ich meinen Mund nicht immer klug und konformistisch halten konnte, sollte zu bestimmten Zeiten ein Hindernis, doch am Ende ein Zugewinn sein. Ich musste „nur“ lernen, mit Geduld und Wohlwollen, den richtigen Zeitpunkt zu treffen, um Gedanken, Vorschläge, Ideen richtig zu platzieren.

Meine damaligen Arbeitgeber gaben wir unglaublich viel Gelegenheit, um auf Seminaren zu lernen und das Gelernte als Führungskraft auszuprobieren und weiterzugeben. Daraus entwickelte sich der Gedanke, die Leidenschaft Wissen zu vermitteln, zum nächsten Beruf zu machen.

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Die Entwicklung in die Selbstständigkeit

Zufälle, sofern es die gibt, machten es möglich, mit Partnern in die Selbstständigkeit zu gehen und ein international tätiges Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen aufzubauen und zum Marktführer zu entwickeln.

Auf die Frage: „Was hast Du gelernt“, antworte ich häufig: „Ich bin gelernter Handwerker, der mehr als 10 Berufe und vor allem viel vom Leben gelernt hat“. Die Entwicklung vom Fachtrainer für Verkauf und Kommunikation, hin zur Führungskräfte-Entwicklung und über das Qualitätsmanagement zur Organisationsentwicklung, war ein logischer Weg. Meine Lebensmotive Ordnung, Freiheit und Unabhängigkeit kann ich in über 20 Jahren Selbstständigkeit wunderbar mit meiner Arbeit als Redner, Trainer und Coach verbinden.

Es ist mir ein Anliegen, dass Führungsteams eine gemeinsame Haltung entwickeln. Ich glaube das ist erforderlich, um Kräfte zu bündeln und Ziele besser zu erreichen.

Es braucht transparente Strukturen, um Menschen Sicherheit zu geben. So kann gute Arbeit geleistet und exzellenter Service erbracht werden, der Kunden begeistert.

Dazu sind heute mehr denn je die passenden Softwareprodukte nötig, um die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette kundengerecht zu gestalten. Der digitale Wandel lässt grüßen.

Und zuletzt sind es Persönlichkeiten, die jedes Unternehmen langfristig für sich gewinnen muss, um erfolgreich zu sein. Denn wir können annehmen, dass sich der chronische Personalmangel negativ auf die gesamte Wirtschaft ausführen wird und Fluktuation nur begrenzt wünschenswert ist.

Diese Führungsthemen begleiten meine Arbeit seit vielen Jahren.

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Der Weg zum IRONMAN und das Projekt 20 Jahre 50 sein

Die Bedeutung von Gesundheit wurde mir erst so richtig bewusst, als ich selbst mit schwerstem Asthma nahezu arbeitsunfähig war. Die Prognose, dass ich damit ein Leben lang werde leben   müssen, doch es sollte anders kommen …

Dennoch, 60 Zigaretten am Tag forderten ihren Tribut und dass ich selbst für meinen körperlichen Niedergang verantwortlich war, kann ich mir heute leichter eingestehen, als noch vor einigen Jahren.

Mit Überraschung stellte ich fest, wie leistungsfähig Menschen jenseits der 50 sein können. So habe ich mich an meinen Möglichkeiten orientiert und über 7 Jahre daran gearbeitet, das unmögliche wahr werden zu lassen. Ich wollte vor dem 55. Lebensjahr einen IRONMAN realisieren. Der Wettkampf geht über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen über die Marathondistanz in maximal 15 Stunden.

Der Weg war von vielen Trainingsstunden, Höhen, Tiefen, Rückschlägen und persönlichen Durchbrüchen gekennzeichnet. Am Ende wurden es gar zwei IRONMAN und weitere sportliche Highlights werden folgen.

Heute weiß ich, dass körperliche Leistungsfähigkeit und geistige Beweglichkeit eng beieinander liegen. Im Sport, wie auch bei Führung braucht es regelmäßig die richtigen Impulse, um seine Ziele zu erreichen. So ist mein Projekt „20 Jahre 50 sein“ entstanden und die Gewissheit, dass auch ein sportlicher „Normalo“ über sich hinauswachsen kann.

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Mein Fazit

Die „jugendliche“ Fehleinschätzung, das der Kelch der Digitalisierung an mir vorüber gehen würde, habe ich deutlich revidiert. Außerdem habe ich so manch anderen Fehltritt korrigiert und ständig dazugelernt. So ist mir sehr bewusst und klar geworden:

Wenn wir aufhören zu lernen, dann sind wir tot!